Falixenyorin Logo
4.8/5 Bewertung
2400+ Lernende

Datennutzungsrichtlinie

Diese Richtlinie erklärt, wie wir verschiedene Technologien auf unserer Bildungsplattform einsetzen, um Ihnen ein besseres Lernerlebnis zu bieten. Wir glauben an Transparenz – deshalb möchten wir Ihnen genau zeigen, welche Daten gesammelt werden und warum das für Ihre Online-Kurse wichtig ist. Bei einer modernen Lernplattform geht es nicht nur um das Bereitstellen von Inhalten, sondern auch darum, Ihre Fortschritte zu speichern, Ihre Präferenzen zu merken und die Plattform kontinuierlich zu verbessern.

Tracking-Technologien sind heute auf fast jeder Website zu finden, und Bildungsplattformen bilden da keine Ausnahme. Der Unterschied liegt darin, wie wir diese Technologien einsetzen – nämlich mit dem Ziel, Ihr Lernen zu unterstützen und nicht zu überwachen. Wenn Sie sich durch unsere Kurse bewegen, möchten wir sicherstellen, dass Sie genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben, dass Ihre Einstellungen gespeichert bleiben und dass die Plattform schnell und zuverlässig läuft.

Einsatz von Tracking-Technologien

Auf unserer Plattform kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz, die jeweils einen bestimmten Zweck erfüllen. Manche davon sind absolut notwendig, damit Sie überhaupt auf Ihre Kurse zugreifen können – ohne sie würde die Seite einfach nicht funktionieren. Andere helfen uns zu verstehen, wie die Plattform genutzt wird, damit wir sie verbessern können. Und dann gibt es noch solche, die Ihr persönliches Lernerlebnis angenehmer machen, indem sie sich Ihre Vorlieben merken.

Die Welt der Online-Bildung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Früher waren Lernplattformen oft statisch und unpersönlich, aber heute erwarten Nutzer eine dynamische Erfahrung, die sich an ihre Bedürfnisse anpasst. Das ist nur möglich durch intelligente Technologien, die im Hintergrund arbeiten. Wir kategorisieren unsere Tracking-Methoden in verschiedene Bereiche, um Ihnen mehr Kontrolle darüber zu geben, was Sie akzeptieren möchten und was nicht.

Notwendige Technologien

Ohne bestimmte grundlegende Technologien könnten Sie sich nicht einmal bei Ihrem Konto anmelden. Diese notwendigen Elemente sorgen dafür, dass die Plattform Sie als angemeldeten Nutzer erkennt, während Sie von einer Seite zur nächsten navigieren. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich bei jedem Klick neu anmelden – das wäre nicht nur frustrierend, sondern würde das Lernen praktisch unmöglich machen. Sicherheitsfunktionen fallen ebenfalls in diese Kategorie, weil sie Ihr Konto vor unbefugtem Zugriff schützen.

Bei einer Bildungsplattform sind auch Ihre Kursfortschritte entscheidend. Die Technologien, die speichern, welche Lektionen Sie bereits absolviert haben oder welche Tests Sie gemacht haben, zählen zu den essentiellen Funktionen. Würden wir diese Informationen nicht zwischen den Sitzungen speichern, müssten Sie jedes Mal von vorne anfangen. Das gilt auch für Ihre Spracheinstellungen oder die Darstellung von Untertiteln in Videos – solche Grundeinstellungen müssen gespeichert werden, damit die Plattform überhaupt nutzbar ist.

Leistungsanalyse

Um zu verstehen, wie gut unsere Plattform funktioniert, setzen wir Analysetools ein. Diese messen zum Beispiel, wie lange eine Videolektion zum Laden braucht oder an welchen Stellen Nutzer Schwierigkeiten haben. Wenn wir bemerken, dass viele Lernende bei einem bestimmten Quiz hängen bleiben, können wir den Inhalt überarbeiten oder zusätzliche Erklärungen hinzufügen. Diese Art von Daten hilft uns, Probleme zu identifizieren, bevor sie zu echten Hindernissen für Ihren Lernerfolg werden.

Die Messung von Ladezeiten ist besonders wichtig für Video-basierte Kurse. Niemand möchte mitten in einer Lektion unterbrochen werden, weil das Video stockt. Durch Performance-Tracking können wir erkennen, welche Serverstandorte möglicherweise überlastet sind oder welche Dateiformate besser funktionieren. Manchmal zeigen uns die Daten auch überraschende Muster – etwa dass bestimmte Kurse hauptsächlich abends aufgerufen werden, was uns hilft, unsere Ressourcen entsprechend zu planen.

Funktionale Verbesserungen

Jeder lernt anders, und genau deshalb bieten wir verschiedene Optionen zur Personalisierung an. Funktionale Technologien speichern Ihre Präferenzen – zum Beispiel, ob Sie lieber im Dunkelmodus arbeiten, welche Schriftgröße Sie bevorzugen oder in welcher Geschwindigkeit Sie Videos abspielen möchten. Diese Einstellungen machen Ihr Lernerlebnis nicht nur angenehmer, sondern können auch die Effektivität steigern, weil die Plattform genau so funktioniert, wie es für Sie am besten ist.

Manchmal geht es auch um praktische Dinge wie die Anordnung Ihres Dashboards. Vielleicht möchten Sie Ihre aktuellen Kurse ganz oben sehen, während jemand anderes lieber eine Übersicht über anstehende Aufgaben haben möchte. Solche individuellen Anpassungen werden gespeichert, damit Sie nicht bei jedem Besuch alles neu einstellen müssen. Das mag nach kleinen Details klingen, aber in der Summe machen diese Funktionen einen großen Unterschied für Ihre tägliche Nutzung.

Personalisierung des Lernerlebnisses

Hier wird es interessant – Personalisierungstechnologien gehen über einfache Einstellungen hinaus und versuchen, Ihnen relevante Inhalte vorzuschlagen. Wenn Sie mehrere Kurse im Bereich Programmierung belegt haben, könnte die Plattform Ihnen weitere verwandte Kurse empfehlen. Diese Vorschläge basieren auf Ihrem bisherigen Lernverhalten und den Interessen ähnlicher Nutzer. Natürlich können Sie solche Empfehlungen ignorieren oder die Funktion ganz ausschalten, aber viele Lernende finden sie hilfreich, um neue interessante Themen zu entdecken.

Die Personalisierung kann auch die Reihenfolge beeinflussen, in der Ihnen Lerninhalte präsentiert werden. Wenn das System merkt, dass Sie mit bestimmten Konzepten Schwierigkeiten haben, könnte es zusätzliche Übungsmaterialien vorschlagen oder alternative Erklärungen anbieten. Das Ziel ist nicht, Sie in eine bestimmte Richtung zu drängen, sondern Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, die zu Ihrem individuellen Lernstil passen. Und ja, manchmal liegen diese Algorithmen auch daneben – deshalb ist es wichtig, dass Sie jederzeit die Kontrolle behalten.

Das Zusammenspiel der Technologien

All diese verschiedenen Kategorien arbeiten zusammen, um ein kohärentes Lernerlebnis zu schaffen. Die notwendigen Technologien bilden das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Performance-Tools sorgen dafür, dass dieses Fundament stabil bleibt. Funktionale Elemente geben Ihnen Kontrolle über Ihre Umgebung, während Personalisierung das Ganze abrundet, indem sie Ihre Erfahrung einzigartig macht.

Es ist wie bei einem gut organisierten Klassenzimmer – die Grundausstattung muss da sein (Tische, Stühle, Tafel), aber die Anordnung und zusätzliche Materialien können auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt werden. Bei einer digitalen Plattform passiert das alles durch verschiedene Technologien, die im Hintergrund miteinander kommunizieren. Unser Ziel ist es, diese Komplexität so zu verwalten, dass Sie davon profitieren, ohne sich damit beschäftigen zu müssen.

Verwaltung Ihrer Präferenzen

Sie haben mehr Kontrolle über Ihre Daten, als Sie vielleicht denken. Die europäische Datenschutzgrundverordnung und ähnliche Gesetze geben Ihnen das Recht, selbst zu entscheiden, welche Technologien Sie akzeptieren möchten. Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, diese Einstellungen zu verwalten – sowohl über Ihren Browser als auch direkt auf unserer Plattform. Es ist Ihr gutes Recht, nur die notwendigen Technologien zu akzeptieren und alles andere abzulehnen, auch wenn das bedeutet, dass manche Funktionen eingeschränkt sind.

Die Verwaltung dieser Einstellungen sollte nicht kompliziert sein. Deshalb haben wir ein übersichtliches Kontrollzentrum eingerichtet, in dem Sie mit wenigen Klicks festlegen können, was für Sie akzeptabel ist. Aber auch Ihr Browser selbst bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Kontrolle. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Optionen in ihren Browsereinstellungen versteckt sind – dabei sind diese oft sehr mächtig.

Browser-Einstellungen anpassen

In Chrome finden Sie die relevanten Einstellungen unter „Einstellungen" → „Datenschutz und Sicherheit" → „Cookies und andere Websitedaten". Dort können Sie festlegen, ob Cookies von Drittanbietern blockiert werden sollen oder sogar alle Cookies beim Schließen des Browsers gelöscht werden. Firefox-Nutzer navigieren zu „Einstellungen" → „Datenschutz & Sicherheit" und können dort zwischen verschiedenen Schutzstufen wählen, von Standard bis Streng. Safari-Benutzer auf dem Mac finden diese Optionen unter „Einstellungen" → „Datenschutz", wo sie auch das Tracking durch Websites verhindern können.

Edge-Browser haben ähnliche Funktionen unter „Einstellungen" → „Cookies und Websiteberechtigungen". Dort können Sie detailliert festlegen, welche Websites was speichern dürfen. Jeder dieser Browser bietet auch einen privaten Modus (Inkognito, Privates Fenster), der nach dem Schließen keine Daten speichert. Das ist praktisch, wenn Sie einen öffentlichen Computer nutzen, aber bedenken Sie, dass Sie dann auch bei jedem Besuch Ihre Lernfortschritte nicht automatisch gespeichert bekommen.

Plattform-eigene Verwaltungstools

In Ihrem Kontobereich finden Sie ein Präferenzzentrum, das speziell für unsere Bildungsplattform entwickelt wurde. Hier können Sie für jede Kategorie von Technologien einzeln entscheiden, ob Sie sie aktivieren möchten. Die Oberfläche zeigt Ihnen auch genau, welche Auswirkungen Ihre Wahl hat – wenn Sie etwa Performance-Tracking deaktivieren, werden Sie darauf hingewiesen, dass wir dann möglicherweise nicht so schnell auf technische Probleme reagieren können, die Sie betreffen.

Diese Einstellungen werden mit Ihrem Konto synchronisiert, sodass sie auf allen Geräten gelten, mit denen Sie sich anmelden. Das ist praktischer als Browser-Einstellungen, die nur lokal gelten. Sie können Ihre Entscheidungen jederzeit ändern – es gibt keine „falschen" Einstellungen, nur solche, die besser oder schlechter zu Ihren Bedürfnissen passen. Manche Nutzer experimentieren auch gerne, indem sie verschiedene Kombinationen ausprobieren, um die optimale Balance zu finden.

Auswirkungen der Deaktivierung

Wenn Sie Performance-Tracking ausschalten, funktioniert die Plattform weiterhin, aber wir können nicht mehr sehen, wenn Sie auf technische Probleme stoßen. Das bedeutet, dass Bugs, die nur bestimmte Nutzergruppen betreffen, möglicherweise länger unentdeckt bleiben. Bei funktionalen Technologien werden Ihre Präferenzen nicht mehr gespeichert – Sie müssten also bei jedem Besuch die Schriftgröße, den Dunkelmodus und andere Einstellungen neu vornehmen. Das ist machbar, aber definitiv weniger komfortabel.

Die Deaktivierung von Personalisierungsfunktionen bedeutet, dass Sie keine individuellen Kursempfehlungen mehr erhalten. Stattdessen sehen Sie allgemeine Vorschläge, die vielleicht weniger relevant für Ihre Interessen sind. Manche Lernende bevorzugen das tatsächlich, weil sie lieber selbst stöbern, anstatt sich von Algorithmen leiten zu lassen. Andere vermissen die personalisierten Tipps, weil sie dadurch interessante Kurse entdeckt haben, nach denen sie nie aktiv gesucht hätten. Es ist wirklich eine persönliche Entscheidung.

Externe Verwaltungstools

Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin bieten zusätzliche Kontrollebenen. Diese Tools blockieren automatisch viele Tracking-Technologien, noch bevor sie geladen werden. Für Bildungsplattformen empfehlen wir allerdings, nicht die aggressivsten Einstellungen zu wählen, da sonst wichtige Funktionen beeinträchtigt werden können. Manche dieser Erweiterungen haben auch eine Whitelist-Funktion, sodass Sie vertrauenswürdige Websites (wie Ihre Lernplattform) von der Blockierung ausnehmen können.

VPN-Dienste und spezielle Browser wie Brave bieten ebenfalls erweiterten Tracking-Schutz. Diese sind besonders nützlich, wenn Sie die Plattform von verschiedenen Orten aus nutzen und zusätzliche Sicherheit wünschen. Beachten Sie aber, dass manche VPNs die Verbindungsgeschwindigkeit verlangsamen können, was beim Streaming von Videolektionen störend sein könnte. Es geht darum, die richtige Balance zu finden zwischen Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit.

Die optimale Balance finden

Für die meisten Lernenden funktioniert ein Mittelweg am besten – notwendige und funktionale Technologien aktiviert lassen, Performance-Tracking akzeptieren und bei Personalisierung nach persönlicher Präferenz entscheiden. Diese Kombination gibt Ihnen ein reibungsloses Lernerlebnis, während Sie trotzdem Kontrolle über die umfangreichere Datennutzung behalten. Probieren Sie ruhig verschiedene Einstellungen aus und beobachten Sie, wie sich die Plattform verhält.

Manche Kurse könnten auch spezifische Anforderungen haben – ein interaktiver Programmierkurs braucht vielleicht mehr Speichermöglichkeiten als ein einfacher Videokurs. Die Plattform wird Sie informieren, wenn eine Funktion aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht verfügbar ist. Dann können Sie entscheiden, ob Sie für diesen speziellen Kurs eine Ausnahme machen möchten oder mit den eingeschränkten Funktionen arbeiten. Flexibilität ist hier der Schlüssel.

Weitere wichtige Informationen

Speicherdauer und Löschung

Nicht alle Daten werden gleich lange aufbewahrt. Session-Daten, die nur für die Dauer Ihres Besuchs relevant sind, werden typischerweise nach dem Schließen Ihres Browsers oder nach 24 Stunden Inaktivität gelöscht. Funktionale Einstellungen wie Ihre Sprachpräferenzen bleiben normalerweise ein Jahr lang gespeichert, können aber bei Bedarf früher gelöscht werden. Performance-Daten werden meist nach 90 Tagen anonymisiert – das bedeutet, sie können nicht mehr zu Ihnen zurückverfolgt werden, helfen uns aber weiterhin bei statistischen Auswertungen.

Ihre Lernfortschritte und Kursabschlüsse speichern wir dauerhaft, solange Ihr Konto aktiv ist. Das ist wichtig für Ihre Zertifikate und Ihre persönliche Lernhistorie. Wenn Sie Ihr Konto löschen, werden auch diese Daten entfernt – mit einer Frist von 30 Tagen, während der Sie Ihre Meinung ändern können. Danach ist eine Wiederherstellung nicht mehr möglich. Log-Dateien, die technische Informationen über Serveranfragen enthalten, werden nach 6 Monaten automatisch gelöscht.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir setzen verschiedene Sicherheitsebenen ein, um Ihre Daten zu schützen. Die Verschlüsselung während der Übertragung erfolgt über moderne TLS-Protokolle – das erkennen Sie am Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Auf unseren Servern sind die Daten ebenfalls verschlüsselt gespeichert. Zugriff auf diese Systeme haben nur autorisierte Mitarbeiter, und selbst die sehen nicht Ihre vollständigen Daten, sondern nur die Teile, die für ihre Arbeit notwendig sind.

Regelmäßige Sicherheitsaudits durch externe Spezialisten helfen uns, Schwachstellen zu identifizieren, bevor sie ausgenutzt werden können. Wir nutzen auch automatische Systeme, die ungewöhnliche Aktivitäten erkennen – etwa wenn jemand versucht, sich von einem unbekannten Standort in Ihr Konto einzuloggen. In solchen Fällen werden Sie per E-Mail benachrichtigt und können den Zugriff bestätigen oder blockieren. Diese Mehrfaktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsebene, die wir allen Nutzern empfehlen.

Datenintegration und Verknüpfung

Die Informationen, die wir durch Tracking-Technologien sammeln, werden mit anderen Daten in Ihrem Profil verknüpft. Wenn Sie sich für einen Kurs anmelden, kombinieren wir das mit Ihren bisherigen Lernpräferenzen, um Ihnen ähnliche Inhalte vorzuschlagen. Diese Verknüpfung passiert nur innerhalb unserer eigenen Systeme – wir verkaufen keine Daten an Dritte oder kombinieren sie mit externen Datenbanken. Bei manchen Kursen, die von Partnerinstitutionen angeboten werden, teilen wir notwendige Informationen wie Ihre Kursfortschritte, aber nur soweit das für die Ausstellung von Zertifikaten erforderlich ist.

Anonymisierte Daten verwenden wir manchmal für Forschungszwecke oder um Trends in der Online-Bildung zu verstehen. Zum Beispiel interessiert uns, welche Kursformate besonders effektiv sind oder zu welchen Tageszeiten Menschen am konzentriertesten lernen. Diese Erkenntnisse fließen in die Entwicklung neuer Kurse ein. Wichtig ist, dass bei solchen Analysen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind – die Daten sind aggregiert und statistisch aufbereitet.

Compliance und rechtliche Grundlagen

Unsere Datenverarbeitung basiert auf verschiedenen rechtlichen Grundlagen. Für notwendige Technologien ist die Rechtsgrundlage die Vertragserfüllung – ohne diese könnten wir Ihnen den Service nicht anbieten. Bei Performance- und Personalisierungsfunktionen stützen wir uns auf Ihr Einverständnis, das Sie in den Einstellungen verwalten können. In einigen Fällen greifen wir auf berechtigte Interessen zurück, etwa wenn es um die Sicherheit der Plattform oder die Verhinderung von Betrug geht.

Wir halten uns an die DSGVO und arbeiten mit Datenschutzbeauftragten zusammen, um sicherzustellen, dass alle Prozesse rechtskonform sind. Das schließt regelmäßige Überprüfungen unserer Verfahren ein. Wenn sich Gesetze ändern – was im Bereich Datenschutz durchaus vorkommt – passen wir unsere Praktiken entsprechend an. Sie haben nach der DSGVO verschiedene Rechte, darunter Auskunft, Berichtigung, Löschung und Datenübertragbarkeit. Diese Rechte können Sie über Ihre Kontoeinstellungen oder durch direkte Anfrage ausüben.

Schutz besonderer Nutzergruppen

Jüngere Lernende verdienen besonderen Schutz. Für Nutzer unter 16 Jahren gelten strengere Regeln – wir benötigen die Zustimmung der Erziehungsberechtigten, bevor wir über die absolut notwendigen Funktionen hinausgehende Daten verarbeiten. Kurse, die sich speziell an Kinder richten, verwenden minimale Tracking-Technologien. Personalisierte Werbung wird dieser Gruppe nicht angezeigt, und die Datensammlung ist auf das beschränkt, was für den Lernprozess wirklich erforderlich ist.

Auch für Nutzer mit besonderen Bedürfnissen haben wir spezielle Vorkehrungen getroffen. Assistive Technologien wie Screenreader müssen mit unserer Plattform funktionieren, ohne dass dabei mehr Daten als nötig gesammelt werden. Wenn Sie bestimmte Zugänglichkeitsfunktionen nutzen, speichern wir diese Präferenzen natürlich, aber diese Informationen werden besonders geschützt behandelt, da sie Rückschlüsse auf gesundheitliche Aspekte zulassen könnten. Ihre Privatsphäre hat auch hier oberste Priorität.

Externe Dienstleister

Manche Funktionen unserer Plattform werden von spezialisierten Partnern bereitgestellt. Das können Videohosting-Dienste sein, Zahlungsabwickler oder Anbieter von interaktiven Übungstools. Diese Partner haben Zugriff auf bestimmte Daten, die sie für ihre spezifische Aufgabe benötigen. Ein Zahlungsdienstleister braucht zum Beispiel Ihre Rechnungsinformationen, aber nicht Ihre Lernfortschritte. Wir wählen nur Partner aus, die ähnlich strenge Datenschutzstandards einhalten wie wir selbst.

Die Kategorien unserer Partner umfassen technische Infrastrukturanbieter (Server, Netzwerke), Analysedienste, Kommunikationstools für Live-Sessions und spezialisierte Bildungstechnologie-Anbieter. Jeder dieser Partner sammelt nur die Daten, die für seinen spezifischen Service notwendig sind. Wenn Sie an einem Live-Webinar teilnehmen, erfährt der Videokonferenz-Anbieter natürlich, dass Sie teilgenommen haben, aber nicht, welche anderen Kurse Sie belegt haben. Diese Datensparsamkeit ist uns wichtig.

Vertragliche Vereinbarungen mit unseren Partnern regeln genau, was sie mit den Daten machen dürfen und was nicht. Sie dürfen die Informationen nur für den vereinbarten Zweck verwenden und nicht für eigene Geschäftsinteressen weiterverwenden. Regelmäßige Audits stellen sicher, dass diese Vereinbarungen eingehalten werden. Wenn ein Partner gegen diese Regeln verstößt, beenden wir die Zusammenarbeit. Ihre Kontrolle erstreckt sich auch auf diese Partner – wenn Sie bestimmte Datenverarbeitungen ablehnen, beeinträchtigt das möglicherweise die Nutzung des entsprechenden Services, aber die Wahl liegt bei Ihnen.

Alternative Tracking-Methoden

Neben klassischen Cookies gibt es weitere Technologien, die ähnliche Funktionen erfüllen. Web Beacons, manchmal auch Pixel oder Clear GIFs genannt, sind winzige transparente Bilder, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Sie helfen uns zu verstehen, ob eine E-Mail geöffnet wurde oder welche Bereiche einer Seite betrachtet wurden. In Bildungskontexten nutzen wir sie beispielsweise, um zu sehen, ob wichtige Ankündigungen zu Kursänderungen tatsächlich gelesen wurden. Diese Pixel können von den meisten Browser-Einstellungen erfasst und blockiert werden.

Local Storage und Session Storage sind Browser-basierte Speichertechnologien, die größere Datenmengen als herkömmliche Cookies aufnehmen können. Wir nutzen sie hauptsächlich für funktionale Zwecke – etwa um Ihren Fortschritt in einem interaktiven Kurs zu speichern, selbst wenn Sie offline arbeiten. Session Storage wird automatisch gelöscht, wenn Sie den Browser-Tab schließen, während Local Storage dauerhaft bestehen bleibt, bis Sie es manuell löschen oder wir es programmatisch entfernen. Diese Speicher sind an die jeweilige Website gebunden und können nicht von anderen Seiten ausgelesen werden.

Device Fingerprinting ist eine Methode, bei der verschiedene Informationen über Ihr Gerät gesammelt werden – Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten, Browser-Version und ähnliches – um eine Art digitalen Fingerabdruck zu erstellen. Wir setzen diese Technik nur sehr begrenzt ein, hauptsächlich zur Betrugsprävention. Wenn beispielsweise jemand versucht, sich gleichzeitig von völlig unterschiedlichen Geräten in Ihr Konto einzuloggen, könnte das auf einen Hackerangriff hindeuten. Diese Art der Erkennung ist umstritten, weil sie schwer zu blockieren ist, deshalb verwenden wir sie wirklich nur für Sicherheitszwecke.

Server-Logs sind automatische Aufzeichnungen, die jeder Webserver anlegt. Sie enthalten technische Informationen wie IP-Adressen, aufgerufene URLs, Zeitstempel und den verwendeten Browser. Diese Logs sind wichtig für die Fehlersuche und Sicherheitsanalysen. Wenn die Plattform plötzlich langsam läuft, können wir in den Logs sehen, ob es an einem bestimmten Server liegt oder ob ein ungewöhnlicher Traffic-Anstieg vorliegt. Diese Daten speichern wir für begrenzte Zeit und verwenden sie nicht für Marketingzwecke.

Die Kontrolle über diese alternativen Technologien variiert. Local und Session Storage können Sie über die gleichen Browser-Einstellungen wie Cookies verwalten. Bei den meisten Browsern finden Sie unter „Website-Daten löschen" eine Option, die alle diese Speicherformen umfasst. Web Beacons werden durch das Blockieren von Bildern oder durch Browser-Erweiterungen gestoppt. Device Fingerprinting ist schwieriger zu kontrollieren – hier helfen spezialisierte Browser oder Erweiterungen, die bewusst falsche oder zufällige Informationen über Ihr Gerät senden. Server-Logs können Sie nicht direkt beeinflussen, aber durch die Nutzung von VPNs oder Proxy-Servern können Sie zumindest Ihre IP-Adresse verschleiern.